Hat sich das Konkordanzsystem überholt?

Der katastrophale Zustand der Schweizer Armee verschlingt jährlich Milliarden. Das Volk wurde über den Zustand der Armee hinters Licht geführt und Schuldige lassen sich weder bei den Politikern oder in der Verwaltung noch bei den Offizieren finden. Wie hiess doch wieder der vor Arroganz strotzende SVP-Bundesrat, der herausposaunte: „Die Schweiz hat die beste Armee der Welt!“

Sollte die 13. AHV-Rente vom Volk angenommen werden, dann nicht zuletzt aus einer Haltung heraus, die Folgendes besagt: “Was sollen wir sparen, wenn wir sowieso ständig belogen und bestohlen werden? Nehmen wir, was wir können, bei diesem Zustand der Schweiz kommt es auch nicht mehr drauf an.”

Diese Haltung ist falsch und man schneidet sich ins eigene Fleisch. Viel wichtiger wäre es, die Legislative und die noch mächtigere Verwaltung inklusive der vom Staat gewaltig finanzierten Gewerkschaften ständig zu hinterfragen. Doch es ist bildlich gesprochen „ins Meer geschifft“, solang die Staatsmedien „SRF Radio und Fernsehen“ keine streitbare Diskussionskultur zulassen und wir Richterinnen und Richter haben, die von den politischen Parteien und Verwaltung abhängig sind.

Wer die richtigen Fragen stellt und sich nicht anpasst, landet in der Gummizelle. Der Bundesrat übt in einem überholten Konkordanzsystem ein Geben und Nehmen und pflegt ein regelrechtes Kontokorrent der Schweinereien. Da jedoch der Schweizer und die Schweizerin von sich aus überzeugt sind, besser als andere zu sein, braucht es eine fundamentale Desillusionierung.

 

Adrian Gasser
21.02.2024